Neubau Biberach

Zahlen, Daten, Fakten

Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um unseren Neubau - aktuell und transparent.

Zahl des Monats: 52.500 m²

Nach Fertigstellung des Rohbaus werden die Maler rund 52.500 m² Wandfläche im Klinikneubau streichen. Das entspricht mehr als 46-mal der Grundfläche der Reichstagskuppel des Deutschen Bundestags.

Investitionsvolumen

  • Kosten: ca. 100 Millionen Euro
  • Fördermittel Land Baden-Württemberg: ca. 60 Millionen Euro

Fläche

  • Gesamtfläche Gesundheitscampus: 103.896 m²
  • Gesamtkubatur Neubau: 140.000 m³
  • Gesamtnutzungsfläche: 16.800 m²
  • Operationssäle: 1.100 m²
  • Ärztezentrum am Klinikum: 6.500 m²

Das Klinikgebäude

  • Wird als Energieeffizienzhaus mit reduziertem jährlichen Primärenergieverbrauch und geringem Transmissionswärmeverlust gebaut
  • Stahlbetonskelettkonstruktion
  • Stockwerke: 5 
  • Betten: 370 (Kapazität kann bei Bedarf auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden)

Die Zimmer

  • 2-Bett-Zimmer mit eigenem Bad, Toilette, TV, WLAN
  • Wahlleistungsstation mit 28 Betten, davon 16 Einbettzimmer und sechs Zweibettzimmer mit gehobener Ausstattung, persönlichem Service, umfangreicher Verpflegung sowie hohem Wäschekomfort (Hotelniveau)

Infrastruktur

  • Operationssäle: 7
  • Die Intensivstation sowie die Geburtshilfe sind in direkter Nähe zum OP-Trakt angesiedelt
  • 24 „High-Care-Betten“ (Intensiv und IMC = intermediat care/Überwachungsstation)
  • Notaufnahme: 9 Untersuchungs- und Behandlungsräume mit großzügigem Wartebereich sowie drei Zimmer zur Versorgung von infektiösen/unruhigen Patienten
  • Die Notaufnahme sowie die urologischen, endoskopischen und kardiologischen Eingriffsbereiche sind unmittelbar an die Überwachungsstation angebunden und direkt an die Diagnostik (CRT, MRT, Röntgen) angegliedert
  • Hubschrauberlandeplatz
  • Geburtszentrum mit hohem Komfort und moderndem Wohlfühlambiente mit drei vollausgestatteten Kreißsälen, einer davon mit Geburtswanne
  • Café mit großzügiger Terrasse

Außenbereich

  • Zahlreiche Sitzgelegenheiten im Grünen (begrünte Inseln)
  • Spielgeräte für Kinder

Partner auf dem Gesundheitscampus

  • Ärztezentrum am Klinikum
  • Rettungswache DRK
  • Dialysezentrum PHV
  • Zentrum für Psychiatrie
  • Radiologische Praxis
     
Weiterführende bautechnische Informationen
  • Rohbauarbeiten & Baufortschritt: • Die Rohbauarbeiten umfassen vor allem die Beton- und Stahlbauarbeiten und werden insgesamt ein Volumen von rund 16.000 m³ Stahlbeton und circa 31.500 m² Deckenflächen, einschließlich der Bodenplatte (= wasserdichte Stahlbetonkonstruktion), haben. Die Bodenplatte hat eine Gesamtfläche von 6.300 m², dies entspricht knapp der Größe eines Fußballfeldes.
  • Baustelleneinrichtung: Im Rahmen der Baustelleneinrichtung wurden rund 36.000 m³ Erde ausgehoben. Das entspricht etwa 2.600 4-Achser-LKW-Ladungen bzw. einer Schlange von ca. 25 Kilometern, Stoßstange an Stoßstange, von Biberach bis Laupheim. Vorhandener Nagelfluhfels musste mit dem Meißelbagger zerkleinert und abgetragen werden.
  • Durchführung einer Tiefgründung: Aufgrund des örtlichen Baugrunds wurden im Rahmen von Tiefgründungsarbeiten an circa 200 Stellen in einer Tiefe von 5,5 Metern rund 3.000 m³ Beton im Baugrund verplombt. Das entspricht rund 500 Betonmischfahrzeugen.
  • Technikzentralen: Die hochinstallierten Technikzentralen werden in einzelnen Bereichen um rund 1,4 Meter gegenüber dem Untergeschoß abgesenkt. Für die spätere Installation von Medienleitungen für Wärme, Wasser und medizinischen Gase werden sogenannte Kollektorgänge angeordnet. In diesen werden die Medienleitungen von den Technikzentralen zu den Installationsschächten für die Anbindung der darüber liegenden Geschosse geführt.
  • Grundleitungen: Unterhalb der Bodenplatte liegen die Grundleitungen für die Abwasser- und Regenwasserabführung. Für das Klinikum ist ein konsequentes Trennsystem geplant. Die verbauten Grundleitungen haben eine Länge von circa 1,2 Kilometer, das entspricht ungefähr der Entfernung (Luftlinie) von der Baustelle bis zum Biberacher Marktplatz.
  • Krane: Es befinden sich im Rahmen der Rohbauarbeiten fünf Liebherr-Krane der neusten Technik, darunter der werksneue Oberdreher Typ 202 EC-B 10 flat top mit einer Ausladung von bis zu 60 Metern und einer Hakenhöhe von bis zu 54 Metern, auf dem Baugelände.

Die nächsten zentralen Schritte nach Fertigstellung des Rohbaus ab Sommer 2019:

  • Haustechnik: Beginn der Arbeiten der Haustechnik für die Trassenmontage und Leitungsverlegung.
  • Heizleitungen: Für die thermoaktivierte Betondecke werden ca. 30.000 m Heizleitungen in den Decken verlegt; dies entspricht in etwa der Strecke von Biberach nach Ehingen.
  • Fassade: Montage von rund 560 Elementfenstern zzgl. der Außentüren und ca. 200 m² Pfosten-Riegel-Fassade. Letzteres ist die gängige Konstruktionsmethode, um großflächige, filigrane Glasfassaden zu errichten. Außerdem wird eine Fassadenverkleidung mit einem Wärmedämmverbundsystem mit rund 8.300 m² sowie im Erdreich von ca. 1.500 m² Perimeterdämmung montiert.
  • Fertignasszellen: Einbau von 195 Fertignasszellen in den Patientenzimmern, davon 22 in der Wahlleistungspflege.
  • Wände: Für den Innenausbau werden rund 8.900 m² nichttragende Mauerwerkswände errichtet und ca. 25.000 m² Trockenbauwände, was in der Fläche mehr als 96 Tennisplätzen entspricht.
  • Malerarbeiten: Die vom Maler zu bearbeitende Wandfläche umfasst rund 52.500 m². Das entspricht mehr als 46-mal der Grundfläche der Reichstagskuppel des Deutschen Bundestags, die im Klinikneubau gestrichen werden muss.
  • Bodenbeläge: Für die Bodenbeläge sind ca. 31.500 m² zu belegen, was knapp 17,5 Eishockeyfeldern entspricht.