Aktuelle Meldungen

News aus unserem Haus

22.11.2019, Biberach

Vortragsreihe der Sana Kliniken informiert über Krankheitsbilder und Therapieoptionen

Rund um die Hüfte

Im Rahmen der Vortragsreihe informieren Prof. Dr. Röderer (rechts), Dr. Herr sowie weitere Experten über orthopädisch-unfallchirurgische Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten.

Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sichert die Versorgung aller Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Spezialisiert ist der Fachbereich dabei auf die Behandlung von Patienten mit Verschleißerscheinungen sowie Verletzungsfolgen der großen Gelenke. Diese Expertise möchten die Ärzte in einer Reihe von Fachvorträgen an Interessierte weitergeben. Im nächsten Teil der Vortragsreihe am Donnerstag, den 5. Dezember stehen ab 18 Uhr Beschwerden des Hüftgelenks im Mittelpunkt.

Etwa fünf Millionen Deutsche leiden unter Arthrose, dem frühzeitigen Verschleiß ihrer Gelenke. Hüftarthrose entwickelt sich dabei vor allem bei älteren Menschen ab 55 Jahren; Frauen sind außerdem etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Allein in Deutschland werden so jedes Jahr über 160.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. „Einige Gelenke sind besonders hohen Belastungen ausgesetzt und dadurch anfälliger für Verschleißerscheinungen“, erklärt Prof. Dr. Götz Röderer, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie „Dies gilt auch für die Hüfte, die ja einen großen Teil des Körpergewichts tragen muss. Wir möchten aufzeigen, welche Behandlungsoptionen es bei Hüftgelenksarthrose sowie bei hüftgelenksnahen Frakturen gibt und welche Möglichkeiten die moderne Chirurgie bietet.“ Eine fortgeschrittene Hüftgelenksarthrose sowie Frakturen im Bereich der Hüfe können dauerhaft zu Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und damit verbunden zu einem Verlust an Lebensqualität führen. „Häufig lässt sich mithilfe von konservativen Therapien wie Physiotherapie das Hüftgelenk stabilisieren und die Beschwerden können gelindert werden“, so Dr. Manfred Herr, Leitender Arzt des Fachbereichs Orthopädie mit Endoprothetik. „Ist die Arthrose aber zu weit fortgeschritten und die Schmerzen halten an, kann auch eine Operation in Betracht kommen.“ Am Donnerstag, den 5. Dezember haben Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, sich im Rahmen der orthopädisch-unfallchirurgischen Veranstaltungsreihe rund um das Thema Hüftgelenksarthrose umfassend zu informieren. Dr. Herr beleuchtet dabei unter anderem, was genau man unter Hüftgelenksarthrose versteht und welche Ursachen sie haben kann. Ebenso werden verschiedene Therapieansätze aufgezeigt, denn neben den chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten können auch andere Therapieformen Erfolg versprechen. Auch unter welchen Umständen eine Hüftprothese sinnvoll ist und welche OP-Methoden es gibt, erfahren die Besucher der Vortragsreihe. „Das operative Spektrum reicht hierbei von gelenkerhaltenden Operationen über Teilendoprothesen bis hin zum kompletten Gelenksatz“, so Dr. Herr.

Des Weiteren geht Chefarzt Prof. Röderer im Rahmen der Veranstaltung auf die hüftgelenksnahe Frakturversorgung im Bereich der Alterstraumatologie ein. Die spezialisierte Versorgung von älteren Unfallpatienten wird im Biberacher Klinikum über ein zertifiziertes AltersTraumaZentrum (ATZ) sichergestellt. „Betagte Menschen werden in der Fortbewegung zunehmend unsicher, die Muskelmasse und die Sehkraft nehmen ab, gleichzeitig wird die Knochensubstanz brüchiger. Mit dem Alter steigt so die Anzahl an Verletzungen und Frakturen. Umso wichtiger ist es, dass betagte Patienten nach einem Unfall umfassend und fachübergreifend versorgt werden und dabei nicht nur die akute Verletzung sondern der Gesamtzustand betrachtet wird“, erklärt Prof. Röderer. Im Rahmen dessen werden im Biberacher Klinikum Experten aus unterschiedlichen Bereichen frühzeitig in Diagnose, Behandlung und Rehabilitation eingebunden. Für den Patienten bedeutet das vor allen Dingen eine gezieltere Versorgung und damit schlussendlich mehr Lebensqualität.

Der Vortrag am 5. Dezember beginnt um 18 Uhr und findet im Saal 1 des Biberacher Sana Klinikums statt. Im Anschluss bleibt genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Dialog untereinander. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der letzte Teil der Vortragsreihe findet am 6. Februar 2020 statt und befasst sich schwerpunktmäßig mit der Behandlung von Verschleißerscheinungen der Schulter.

 

Kontakt

Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH
Anja Wilhelm
Leiterin Unternehmenskommunikation
Ziegelhausstraße 50
88400 Biberach
Telefon +49 7351  55-1752
Anja.Wilhelm2@sana.de
www.kliniken-bc.de