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    Herzlich willkommen in den Sana Kliniken Landkreis Biberach

    Mit drei Akutkliniken ist die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH der größte Gesundheitsanbieter im Landkreis. Hohe Ärztliche, pflegerische und therapeutische Kompetenz sowie eine moderne technische Ausstattung gewährleisten, dass Patienten schnell und sicher wieder gesund werden.
    • 01.12.14Wechsel in der Orthopädie

      Professor Huch wird neuer Chefarzt / Professor Reichel geht in den Ruhestand

      Wechsel an der Spitze der Orthopädie in den Sana Kliniken Landkreis Biberach: Nach 20 Jahren am Klinikum geht Professor Dr. Wolfgang Reichel zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Sein Nachfolger als Chefarzt der Orthopädie wird Professor Dr. Klaus Huch. Er hat seine Stelle bereits am 1. Dezember angetreten. „Wir freuen uns, dass wir mit Professor Huch einen hervorragenden Nachfolger für Professor Reichel ans Klinikum Biberach holen konnten“, sagte Beate Jörißen, Geschäftsführerin der Sana Kliniken. Patienten und Mitarbeiter könnten sich auf einen erfahrenen und fachlich versierten Chefarzt freuen, der die Arbeit von Professor Reichel fortführen und zugleich neue Impulse setzen werde.

      Professor Huch ist zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt an den Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) tätig gewesen. Hier war der Arzt für Orthopädie und Rheumatologie seit 1995 beschäftigt und hat sich 2002 habilitiert. Der gebürtige Westfale hat in Kiel, Bangor/Wales und Zürich studiert. Nach seiner Approbation war er Stabsarzt bei der Luftwaffe, ehe er an die Universitätsklinik Heidelberg ging. Von 1993 bis 1995 forschte er in Chicago, von 1995 an praktizierte er am RKU.

      Zu seinen Schwerpunkten gehören die Endoprothetik, die Tumororthopädie und Rheumatologie. Im letztgenannten Bereich hat er intensiv wissenschaftlich gearbeitet und seine Habilitation im Bereich der Knorpelbiochemie verfasst. Er verfügt auch über langjährige Erfahrung in der Wirbelsäulen- und Fußchirurgie. An der Orthopädie schätzt Professor Huch das breite Betätigungsfeld: „Vom Säugling bis zum Greis, vom Scheitel bis zur Sohle, Männer wie Frauen: In der Orthopädie können wir allen Menschen helfen und sind auch mit fast allen Regionen des Körpers befasst.“  Zudem biete die Orthopädie die Möglichkeit, Erkrankungen zunächst nicht-operativ zu behandeln und somit Leid zu lindern und Schmerzen zu verringern. Im Bezug auf die Operation gilt daher der Satz: So wenig wie möglich und so viel wie nötig.

      In Biberach wird Professor Huch als Chefarzt nun die Verantwortung für 7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen und gemeinsam mit dem Team das umfassende Angebot in der Orthopädie vertiefen. Hierzu gehören insbesondere die Felder Endoprothetik, Wirbelsäulentherapie und Rheumatologie.  Ausbauen will er neben den gelenkerhaltenden Verfahren an den großen Gelenken auch die Fußchirurgie, die in jüngster Zeit zunehmend zum Spezialgebiet geworden ist. „Ich bin davon überzeugt, dass wir das hohe Niveau der Orthopädie in Biberach nicht nur halten, sondern um weitere Komponenten und Angebote für die Patienten der Region erweitern können“, sagte Professor Huch.

      Der neue Chefarzt ist verheiratet und lebt derzeit noch in Ulm. Mit der Wohnungssuche in Biberach hat er bereits begonnen. Zu den Hobbies des 51-jährigen gehört das Segeln - er ist im Besitz des Bodenseeschifferpatents.

    • 06-10-14Schmerztherapie in Laupheim erweitert Angebot

      Motivationsgruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen

      Monatliche Treffen in der Sana Klinik Laupheim

      Die Sana Klinik Laupheim hat ihr Angebot für Menschen mit chronischen Schmerzen weiter ausgebaut. Erstmals fand am vergangenen Mittwoch ein Treffen der „Motivationsgruppe Schmerz“ in Laupheim statt. Zu der Veranstaltung waren alle Patienten, die bislang das Angebot der stationären multimodalen Schmerztherapie in der Sana Klinik wahrgenommen haben, eingeladen.


      Seit zwei Jahren werden zusätzlich zur bereits seit 1987 bestehenden Schmerzambulanz an der Sana Klinik Biberach umfangreiche schmerztherapeutische Maßnahmen auch an der Sana Klinik Laupheim angeboten. Rege nachgefragt wird dabei die stationäre multimodale Schmerztherapie. In einem 2-wöchigen interdisziplinären multimodalen Programm erhalten die chronischen Schmerzpatienten eine umfassende ganzheitliche Therapie ihrer chronischen Schmerzerkrankung. Hierzu gehören die Optimierung der Schmerzmedikation, Lokalinfiltrationen und Triggerpunkttherapie, Applikation von lokal wirksamen Schmerzmitteln in Pflasterform, die Vermittlung von Informationen bezüglich der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung zur Entwicklung eines bio-psycho-sozialen Schmerzverständnisses, intensive Einzelkrankengymnastik, aktivierende Übungen in der Gruppe, Entspannungstherapie (Progressive Muskelrelaxation, hypnotische Atemübungen, Imaginationsübungen etc.), balneophysikalische Anwendungen, TENS, psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche und vieles mehr.


      „Trotz langjähriger `Schmerzkarriere´ lassen sich durch den multimodalen Behandlungsansatz, bei dem das kompetente Team aus ärztlichen Schmerztherapeuten, Psychotherapeuten, Krankenschwestern und Physiotherapeuten ein individuelles Behandlungskonzept für jeden Schmerzpatienten entwirft, oft beachtliche Veränderungen erzielen“, erklärten die beiden Oberärztinnen Christa Müller und Dr. Michaela Mohl, die für die Schmerztherapie in Laupheim verantwortlich zeichnen. Ziel der Motivationsgruppe, so Dr. Mohl und Müller, soll es sein, „Menschen mit chronischen Schmerzen auf ihrem Weg zu bestärken und sie dabei zu unterstützen, aus dem Teufelskreis der chronischen Schmerzerkrankung wieder heraus zu finden. Zudem ist es gut, im Kreise anderer Betroffener wieder Mut zu schöpfen, um auch die erlernten Therapiemöglichkeiten selbständig fortzuführen“.


      Die Motivationsgruppe Schmerz soll sich ab sofort einmal monatlich treffen, immer am ersten Mittwoch im Monat von 19 bis 21.30 Uhr. Die Leitung obliegt der Pain Nurse und Gesundheitspädagogin Beate Lehmann. Die Veranstaltung soll auch Raum zum persönlichen Austausch bieten und neue Impulse zum positiven Umgang mit der chronischen Schmerzerkrankung vermitteln. „Uns geht es darum, die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken, sie im konstruktiven Umgang mit der Schmerzerkrankung zu unterstützen und ihnen einen regelmäßigen `Anlaufpunkt´ in der Sana Klinik Laupheim anzubieten“, betonen die Ärztinnen.

    • 30-09-14Hebammensprechstunde in Biberach

      Noch mehr Informationen für werdende Eltern

      Anfang Oktober erweitert das Sana Klinikum Biberach ihr Informationsangebot für werdende Eltern um eine Hebammensprechstunde. Immer dienstags und donnerstags finden diese Sprechstunden im Geburtszentrum der Klinik in Biberach statt. Das kostenlose Angebot richtet sich nach Angaben der leitenden Hebamme, Steffi Baumgartl, an Schwangere und ihre Partner, die sich über die Abläufe vor, während und nach der Geburt im Klinikum in Biberach informieren und sich hier zur Geburt anmelden möchten.

      Zudem informieren die Hebammen während der Sprechstunde über alle Fragen rund um das Thema Stillen. „Es ist ratsam, sich frühzeitig mit der Frage nach der individuellen Säuglingsernährung zu beschäftigen und hier noch vor der Geburt eine Entscheidung zu treffen. Denn auch wenn nach der Geburt etwa akute medizinische Gründe gegen die eigentlich getroffene Entscheidung sprechen können, kommt dieser Frage eine große Bedeutung zu“, sagt Baumgartl. Dabei drängen die Hebammen die Mütter nach der Geburt nicht automatisch zum Stillen, sondern beraten individuell und im Sinne der Wöchnerin.
      „Uns geht es darum, dass sich Mutter und Kind mit der gewählten Form - also Stillen oder Flaschennahrung - wohl fühlen. Es ist niemandem gedient, wenn sich Mütter entgegen ihren Wünschen für eine Variante entscheiden und dann nach kurzer Zeit doch eine andere Wahl treffen.“ Dem wolle man in Biberach entgegen wirken und deshalb auch im Rahmen der Hebammensprechstunde bereits frühzeitig auf diese wichtige Frage aufmerksam machen. „Für uns steht die individuelle Entscheidung der Mutter auf Basis einer wertfreien Information im Mittelpunkt“, sagt die Hebamme. Gut 95 Prozent der Mütter, so schätzt Baumgartl, würden sich dann letztendlich für das Stillen entscheiden.


      Während der Hebammensprechstunde werden aber nicht nur Fragen zu den Abläufen im Kreissaal und zur Geburt bzw. der Versorgung des Neugeborenen beantwortet. Auch administrative Themen (welche Unterlagen?) werden durchgesprochen. Schließlich haben die Eltern die Möglichkeit, sich die Station und Zimmer in aller Ruhe anzuschauen.


      Erstmals können Angehörige am Abend gemeinsam mit der Mutter im Krankenhaus essen. Denn nachdem bereits mit großem Erfolg ein Frühstücksbüffet in Biberach eingeführt wurde, gibt es nun auch ein Büffet am Abend. Für die Patienten ist das natürlich kostenfrei, Angehörige können nach einer Anmeldung gegen einen Beitrag in Höhe von 1,95 Euro daran teilnehmen.

      Weitere Informationen zum Geburtszentrum des Sana Klinikums Biberach gibt es während der regelmäßig stattfindenden Geburtsinformationsabende, bei den Hebammen der Storchenambulanzen und im Internet sowie unter 07351 55-1255.  Anmeldungen für die Hebammensprechstunde werden unter der gleichen Rufnummer entgegen genommen.

    • 28-07-14Dr. Richard A. Bader geht in den Ruhestand:

      „Ein Top-Chirurg mit Fingerspitzengefühl verlässt Riedlingen“

      Dr. Richard A. Bader, Chefarzt der Klinik für Chirurgie an der Sana Klinik Riedlingen, ist am Mittwoch, 27. August in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 65-jährige war seit 1998 in Riedlingen und hat hier im Laufe der Jahre viele moderne Operationstechniken und Behandlungsformen etabliert. „Mit Dr. Bader verlässt ein Chirurg mit Fingerspitzengefühl und umfassenden Know-How unser Haus“, sagte Thomas Sauter, Verwaltungsdirektor der Sana Klinik Riedlingen. Er bedankte sich im Namen der vielen Patienten, die Dr. Bader im Laufe seiner langen und erfolgreichen Karriere behandelt hat, für dessen Engagement und Zuwendung.


      „Uns ist bewusst, dass Dr. Bader als ein inhaltlich wie technisch breit aufgestellter Topmediziner in der Region einen hervorragenden Ruf genießt und er kann auf eine beachtliche medizinische Leistung zurückblicken“, sagte Sauter. Für den nun beginnenden Lebensabschnitt wünschte er Dr. Bader - auch im Namen der gesamten Geschäftsleitung der Sana Kliniken Biberach - „alles Gute, viel Glück und natürlich beste Gesundheit“.


      Dr. Bader hat in Stuttgart und Tübingen studiert. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten das Krankenhaus Bad Canstatt, die Klinik Leutkirch und das Krankenhaus St. Vincenz in Pfronten. 1998 hat er dann die Stelle als Chefarzt in Riedlingen angetreten. Hier etablierte er als Chirurg unter anderem laparoskopische Operationen (Bauchspiegelungen). „Wir waren hier im Landkreis die Ersten, die die Laparoskopie an Dickdarm und Zwerchfell durchgeführt haben“, sagt Dr. Bader, also Eingriffe, die mittels eines bildgebenden Verfahrens minimal-invasiv durchgeführt werden können und so für den Patienten weniger belastend sind. Auch bei der Schulterbehandlung setzte Dr. Bader neue Maßstäbe - auch hier war er mit der Schulterarthroskopie (Gelenkspiegelung) Pionier in der Region. „Für die Weiterbildung in diesem Bereich musste man damals weite Wege in Kauf nehmen, in Deutschland wurden solche Seminare gar nicht angeboten, da bin ich bis nach Salzburg gefahren“, erzählt Dr. Bader. Den Gelenken hat Dr. Bader besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Neben Knie- und Hüftgelenken hat er sich vor allem um die Schulterprothesen verdient gemacht, die er ebenfalls in Riedlingen operieren konnte und damit ein besonderes Alleinstellungsmerkmal hatte.


      „Mein besonderer Dank gilt den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Laufe der Jahre mit mir zusammen gearbeitet haben. Diese Teamarbeit habe ich immer genossen und ich hatte das Glück, das mich viele hervorragenden Ärzte und Pfleger im Laufe der Jahre hier in Riedlingen  unterstützt haben“, sagte Dr. Bader. In der Rückschau, so der Arzt, „kann ich mit meinem Chirurgenleben sehr zufrieden sein - ich habe viele Entwicklungen mitgemacht, viele Fortschritte erlebt und Menschen bei ihrem Heilungsprozess begleiten dürfen“.