Klinik für Chirurgie Riedlingen

Schilddrüse

 

 

Jodmangel

 

 

 

 

 

 

 

 

Untersuchung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Operation

Wenn man müde ist, leicht friert und Gewichtsprobleme hat, liegt das vielleicht nicht nur am Wetter, sondern an der Schilddrüse.

Das Grundwasser und die Böden in Deutschland sind jodarm und damit auch die Nahrungsmittel, die hier wachsen. Jodmangel ist deshalb auch die häufigste Mangelerscheinung. Statistisch

gesehen bekommt davon jeder zehnte Riedlinger einen Kropf. Das ist eine geschwulstartige Verdickung der Schilddrüse unter dem Kehlkopf, die die Hormonproduktion kräftig durcheinander bringt. Und die ist wiederum sehr wichtig für die Entwicklung und das Wohlbefinden eines Menschen in jedem Alter.

„Ich fühle mich matt, müde und lustlos“ hören unsere Chirurgen oft von Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion. Depression? Diese Frage steht schnell im Raum. Ganz schmerzfrei können unsere Chirurgen untersuchen, ob die Schilddrüse wirklich die Ursache ist: mit viel Fingerspitzengefühl und Ultraschalltechnik. Außerdem legen Betroffene an Gewicht zu, frieren leicht und

leiden unter Verstopfung. Der Pulsschlag und der Blutdruck sinken. Menschen, bei denen wir eine Überfunktion vermuten, blicken wir tief in die Augen. Denn sie treten heraus und glänzen stark. Weitere Zeichen für eine Überfunktion sind Gewichtsabnahme, Schwitzen, Durchfall, Unruhe und ein Zittern der Hände. Der Blutdruck steigt und der Puls schlägt schnell.

Wenn weder Nahrung noch Medikamente den Jodmangel

ausgleichen können, hilft eine Operation. Routine, Präzision

und perfekte Teamarbeit nehmen den Schrecken vor einem Eingriff am Hals.