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Symptome
Behandlung
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Endometriose: Unterleibsschmerzen ernst nehmen
„Stell dich nicht so an wegen deiner Regel!" oder „Krieg du erstmal ein
Kind!" bekommen Frauen manchmal schon von ihrer Mutter mit auf den
Lebensweg, wenn sie über Bauchschmerzen klagen.
Wie wichtig es ist die Ursache von einem erfahrenen Facharzt klären zu
lassen, weiß Dr. Raphael Mangold. Er hat sich im Team mit Dr. Gaby Stalter
und Urszula Rauch auf die Bauchspiegelungen gutartiger Erkrankungen
spezialisiert. In der Praxis entstand zusammen mit der Belegarztabteilung
der Frauenklinik Laupheim ein umfassendes Angebot. Dass Vorsorge,
Diagnostik, Operation und Nachsorge in einer Hand liegen, empfinden viele
Frauen als sehr angenehm. Ein vertrauensvolles Klima entsteht, wenn man sich
schon vor einer OP kennt. Alle Informationen sind vor Ort und das
Krankenhaus bietet eine sichere Umgebung in der nicht nur ambulante
Operationen durchgeführt werden können.
Jede siebte Frau kennt Unterleibsschmerzen. Die häufigste Ursache ist die
Endometriose mit jährlich 30.000 Neuerkrankungen in Deutschland. Da diese
Erkrankung den meisten Hausärzten gar nicht bekannt ist, warten Frauen im
Schnitt 3 bis 11 Jahre auf die Diagnose. So lange leiden sie an
Rückenschmerzen, starker unregelmäßiger Regelblutung, Schmerzen beim
Geschlechtsverkehr, bei gynäkologischen Untersuchungen und beim Eisprung und
unter Unfruchtbarkeit. Auch Beziehungsprobleme und Depressionen können
entstehen. Und die Schmerzen sind oft das einzige Frühsymptom dieser
variationsreichen aber gutartigen Erkrankung.
Man behandelt die chronische Erkrankung zunächst medikamentös mit
Schmerzmitteln oder Hormonen (Pille, Minipille). Doch erst bei der
Bauchspiegelung kann der Arzt durch eine feingewebliche Untersuchung
endgültig klären, ob eine Endometriose vorliegt. Gleichzeitig erfolgt eine
radikale Therapie mit sehr guten Aussichten für eine Verbesserung. Auch
andere Ursachen z. B. für eine Unfruchtbarkeit können dabei untersucht
werden. Risiken liegen in der Vollnarkose, Komplikationen und Verwachsungen.
Dr. Mangold fordert alle Frauen auf, mit akuten oder chronischen
Unterleibsschmerzen zum Frauenarzt zu gehen und auch nicht zu zögern eine
zweite Meinung einzuholen.
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