Medizinische Klinik Biberach

Schlaganfall-Einheit

Was ist ein

Schlaganfall?

 

 

 

 

 

 

 

Unser Konzept –

schnelle Hilfe wohnortnah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Notaufnahme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Röntgenabteilung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Diagnostik-Zentrum

 

 

 

 

 

 

Experten-Team

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reha, Schulung, Selbsthilfe, Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

 

Bei einem Schlaganfall handelt es sich um eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung bestimmter Gehirnabschnitte. Unterschieden werden Gefäßverstopfungen (unblutiger Schlaganfall) von Gefäßzerreißungen (blutiger Schlaganfall). Leider ist die Erkrankung sehr häufig. Jährlich erleiden in Deutschland mindestens 150.000 Menschen einen Schlaganfall und nahezu 1 Million Patienten leben mit dessen Folgen.

 

 

Ähnlich wie beim Herzinfarkt geht es auch beim Schlaganfall um einen Wettlauf gegen die Zeit! Bei typischen Symptomen sollten Sie unverzüglich den Notarzt alarmieren.
· Lähmungserscheinungen
· Sprach-, Schluckstörungen
· plötzliche Sehstörungen
· Koordinationsschwierigkeiten

 

In der Kreisklinik Biberach werden unsere Patienten von einem eingespielten Team verschiedener Fachrichtungen zügig durch die Stationen der Diagnostik begleitet. Dafür hat sich ein vielfach erprobter, den aktuellen Richtlinien entsprechender Ablauf mit kurzen Wegen bewährt. Wir tragen dabei sowohl dem Gebot ärztlicher Gründlichkeit, als auch der Notwendigkeit zu raschem Handeln Rechnung.

 

 

Alle Notärzte, sowie das Rettungspersonal nutzen diesen Ort Tag und Nacht als erste Anlaufstation. Hier findet die Erstuntersuchung sowie die Erhebung der Krankengeschichte statt und die ersten therapeutischen Schritte werden eingeleitet. Außerdem fällt die Entscheidung, ob der Patient hier bleibt oder – in seltenen Fällen – sofort in eine andere Klinik verlegt wird. Dafür sind wir durch Kooperationen mit umliegenden Zentren in Ulm und Ravensburg bestens gerüstet.
 

 

Unmittelbar neben der Notaufnahme befindet sich die Computertomografie (CT) des radiologischen Instituts. Dieses Verfahren steht unseren Patienten täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Die rasche Bildgebung ist unerlässlich, um zwischen einem blutigen und unblutigen Schlaganfall unterscheiden zu können. Ist eine Operation notwendig? Modernste Technik macht es möglich, die Bilder des Gehirns jederzeit minutenschnell in die neurochirurgische Klinik zu versenden und auszuwerten.

 


Hier stehen weitere bildgebende Verfahren zur Verfügung, um die Ursache des Schlaganfalls zu finden. Insbesondere die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Schlagadern ist entscheidend. Damit werden die Engstellen erkannt, die ggf. von den Ärzten unserer Gefäßchirurgie sofort operiert werden.
 

 

Das Besondere an dieser Station begründet sich in der engen Zusammenarbeit des speziell ausgebildeten Teams
· Fachärzte für Innere Medizin
· Fachärzte für Herz- und Gefäßkrankheiten
· Fachärzte für Neurologie
· Pflegepersonal mit ganz besonderen Kenntnissen
  in der Betreuung von Schlaganfall-Patienten
· Fachkräfte der Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie
  (Sprach- und Schlucktherapeuten)

Dieses Team arbeitet diagnostisch, überwachend, aktivierend, pflegerisch und rehabilitativ. Unterstützend klären Sozialarbeiterinnen sozialmedizinische Fragen und kümmern sich vor allem um geeignete Rehabilitationsplätze.

Die enge Zusammenarbeit wird auch in der täglich gemeinsamen Visite augenfällig. Wir erreichen damit kurze Wege, verhindern oft Komplikationen und bilden Funktionseinschränkungen möglichst weit zurück.

Auch nach der Aufnahme unserer Patienten in die Schlaganfall-Einheit kann die Diagnostik weitergehen z. B. mit dem Verfahren der Kernspintomografie (MRT).

Alle Möglichkeiten der technischen Patientenüberwachung und eine angepasste Raumausstattung, insbesondere in Hinblick auf Betten, Tische und Stühle sowie auf die sanitäre Einrichtung sind gegeben.
 


In aller Regel schließt sich dem Aufenthalt in der Schlaganfall-Einheit eine Rehabilitation an. Sie kann entweder in der Kreisklinik für Geriatrische Rehabilitation hier im Hause, in der Schlossklinik Bad Buchau oder in einer anderen Klinik stattfinden.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass die Rehabilitation beim Schlaganfall bereits in der Akutklinik beginnt und fassen Sie als früh beginnenden und fortwährenden Prozess auf. Deshalb haben wir in der Kreisklinik Biberach ein spezielles Schulungsprogramm für Betroffene und deren Angehörige entwickelt.

Wir sind uns bewusst, dass ein Schlaganfall ein lebensveränderndes Schicksal für den Patienten und seine Angehörigen bedeutet. Eine Begleitung über den Klinikaufenthalt hinaus ist daher für viele wertvoll und wichtig.

Die Treffen der Schlaganfall-Selbsthilfe-Gruppe wollen helfen, einen Weg zurück in den Alltag zu finden. Das TG Angebot “Sport nach Schlaganfall” fördert die Beweglichkeit, sorgt für Lebensfreude und ein gutes Körpergefühl.

 

 

Schlaganfall-Einheit, Chefarzt Dr. Jobst Isbary, 07351 55-1233

 

Gefäßchirurgie, Chefarzt Dr. Tapio Noponen, 07351 55-1200

 

Sozialer Beratungsdienst, 07351 55-1326

 

Geriatrische Rehabilitation, Dr. Christian Appel, 07351 55-1460

 

Sport nach Schlaganfall

Siglinde Wilczek-Cohn 07351 13243, Frau Timmel 07351 31798

 

Selbsthilfegruppe

Cornelia Mayer 07392 2369, Gerd Seifried 07356 873

Weitere Informationen

 

· Aufnahme

 

· Ausstattung

 

· Bobath-Konzept

 

· Kinästhetik

 

· Rehabilitation

 

· Schulung

 

· Selbsthilfegruppe

 

· Vorsorge