Medizinische Klinik Biberach

Tagesablauf Station 7

 

 

 

 

 

 

 

Aufnahme

 

 

 

 

 

 

Tagesablauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Essen und Trinken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angehörige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entlassung

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe am

Krankenbett

Die Station 7 gehört zur Medizinischen Klinik. Hier werden Patienten mit internistischen Krankheitsbildern behandelt. Unsere Schwerpunkte sind Infektionskrankheiten, Herz- und Nierenerkrankungen sowie Erkrankungen des Bauchraumes wie z. B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.


Zu Beginn der stationären Behandlung werden Sie von einer Pflegeperson aufgenommen. Falls dies nicht schon in der Notaufnahme geschehen ist, erhalten sie ein ausführliches Gespräch mit dem betreuenden Stationsarzt. Er untersucht Sie und bespricht die notwendigen Maßnamen mit Ihnen.


Um 6:00 Uhr wechselt die Nacht-/ Tagesschicht des Pflegepersonals. Dann werden die Besonderheiten in der Nacht besprochen. Ab 6:15 Uhr arbeitet der Pflegedienst in den Patientenzimmer. Ab ca. 7:30 Uhr findet die Blutabnahme statt, um Ihre aktuellen Werte für die Visite bereitzustellen. Ab 8:00 Uhr servieren wir Ihnen das Frühstück. Zwischen 10:30 und 11:30 Uhr findet die Visite statt. Ab 11:45 Uhr gibt es Mittagessen. Es ist uns wichtig, dass Sie zu diesen Zeiten im Zimmer sind oder sich bei dem Pflegepersonal abmelden.

Von 12:45 bis 13:15 Uhr findet die Dienstübergabe der Früh- an die Spätschicht statt. Um Sie, als Patient, dabei einzubeziehen, findet diese Übergabe meistens am Bett statt. Dies ist ein guter Zeitpunkt uns Ihre Wünsche mitzuteilen und uns über den Behandlungserfolg zu informieren. Untersuchungen finden ganztags in den verschiedenen Abteilungen der Klinik statt. Ab 17:00 Uhr erhalten Sie Ihr Abendessen. Ab 18:15 Uhr besucht Sie noch einmal das Pflegepersonal in Ihrem Zimmern und ist für Ihre Fragen offen. Ab 20:00 Uhr sorgt die Nachtschicht für Ihr Wohl. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns kurz informieren, wenn Sie die Station verlassen. Gerne sprechen wir mit Ihnen die Termine für Behandlung und Pflege ab.


Täglich besucht Sie eine Servicekraft und spricht das Essen mit Ihnen ab. Wenn Sie keine spezielle Diät einhalten müssen, können Sie aus verschiedenen Menüs wählen. Wird eine besondere Ernährung notwendig, berät Sie unsere Diätassistentin. Bitte haben Sie Verständnis, dass es Mineralwasser auf Kosten der Kreisklinik nur auf Anordnung des Arztes gibt. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie Ihr Essenstablett selbst zum Essenswagen zurücktragen, sofern Sie dazu in der Lage sind.


Ihre Angehörigen sind uns wichtig. Um den Patienten Ruhezeiten zu gewähren, sind unsere Besuchszeiten von 9:00 bis 18:30 Uhr. Die Stationsärzte erreichen Ihre Angehörigen von 15:00 bis 16:00 Uhr, mit Ausnahme der Tage nach den Nachtdiensten. Es erleichtert die Kommunikation, wenn immer derselbe Angehörige mit dem Stationsarzt spricht. Bei Fragen zur Pflege können Sie sich gerne auch an das Pflegepersonal wenden. Bitte vereinbaren Sie für längere Gespräche einen Termin.


Am Entlasstag erhalten Sie um ca. 10:30 Uhr einen Arztbrief für Ihren Hausarzt und führen ein abschließendes Gespräch mit dem Stationsarzt. Ein Entlassrezept wird in der Regel nicht ausgestellt. Deshalb sollten Sie rasch Ihren Hausarzt aufsuchen. Damit eine begonnene Pflege reibungslos durch andere Institutionen weitergeführt werden kann, erhalten Sie einen Überleitungsbogen.

 

 

Um die Versorgung und den Informationsaustausch zu verbessern, verbinden wir die Schichtübergabe am Nachmittag mit einem kurzen Besuch beim Patienten. Dabei werden aktuelle Ereignisse und Änderungen im Pflegeverlauf und in der Behandlung mit dem Patienten und seiner pflegerischen Bezugsperson erörtert.

 

Durch den Informationsaustausch beim Patienten können die Wirkung von Pflege-Maßnahmen, Veränderungen im Krankheitsverlauf sowie die Bedürfnisse des Patienten gezielt übermittelt werden. Die Bezugsperson erhält so umfassende Informationen über den gesundheitlichen Zustand des Patienten, um die Pflege qualifiziert fortzusetzen. Dabei stehen die Individualität des Patienten und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund. Der Patient kann somit die Pflegeleistungen beeinflussen. Das bedeutet einen weiteren Schritt hin zum selbst bestimmten Patienten, der als Persönlichkeit mit eigener Verantwortung respektiert wird.

 

So wurde eine bessere Vertrauensbasis geschaffen und die Qualität der Patientenversorgung wesentlich gesteigert. Die Übergabe wurde sachlicher und störungsfreier und der Patienten ist gut informiert.