Klinik für AVG-chirurgie

Biberach-Laupheim-Ochsenhausen

 

 

 

 

 

 

 

Symptome

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diagnose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingriffe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorsorge und Selbsthilfe

Die Verengung der Arterien verläuft schleichend. Wenn die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt wird, schreitet sie immer weiter fort. Folgen können „offene Beine“, Amputation von Zehen, dem Unterschenkel oder sogar vom Bein sein. Die Symptome werden in Stadien eingeteilt.
 


Stadium I
Anfangs hat der Patient meist noch keine Beschwerden. Erste Anzeichen auf die Krankheit können ständig kalte Beine sein. Bei Männern können Erektionsstörungen hinzukommen.

Stadium II
Patienten haben im zweiten Stadium belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen. Schmerzen treten beispielsweise beim Radfahren, Spaziergang oder beim Treppensteigen auf und bedeuten meist, dass unter Anstrengung die Durchblutung nicht mehr ausreicht. Diese krampfartigen Schmerzen in den Beinen erzwingen meist eine Pause. Nach kurzer Zeit verschwinden die Schmerzen wieder. Diese Symptome sollten Sie medizinisch abklären lassen.

Stadium III
Im dritten Stadium ist die Durchblutung so eingeschränkt, dass die Schmerzen sogar im Ruhezustand auftreten. Besonders nachts, wenn die Beine horizontal liegen, wird der Blutfluss
zusätzlich erschwert. Die Schmerzen hören erst wieder auf, wenn man sich aufsetzt.

Stadium IV
Im vierten Stadium ist die Durchblutung so schlecht, dass
Geschwüre an Füßen und Zehen entstehen, die sehr schlecht oder gar nicht mehr abheilen und mit der Zeit schwarz werden.

Akuter Verschluss
Ein akuter Verschluss kann durch einen Pfropf (Thrombus) der sich aus einer Engstelle gelöst hat, in die Blutbahn gelangen und ein Gefäß verstopfen (Embolie). Ein akuter Verschluss ist ein Notfall. Schmerzen, Kältegefühl und Taubheit sind die Symptome

 

 

Zuerst bestimmen wir die Blutwerte um mögliche Risikofaktoren wie z. B. Cholesterin festzustellen. Anschließend werden die Gefäße mit einem Stethoskop abgehört. Durch die
Beschleunigung und Verwirbelung des Blutstroms können wir feststellen ob eine Verengung vorliegt.

Um die Diagnose abzusichern werden die Gefäße noch mit Ultraschall und Angiographie untersucht. Mit der Doppler-

sonographie messen wir die Strömung des Blutes, mit der Duplexsonographie können wir die Gefäße darstellen. Die Angiographie ist eine spezielle Untersuchung, bei der die

Gefäße durch Kontrastmittel dargestellt werden. Bei beiden Untersuchungen lassen sich Verkalkungen und Engstellen der Gefäße feststellen.

 

 

Das Risiko einer Verengung haben besonders ältere Menschen, Raucher und Menschen, die unter einem hohen Blutdruck leiden oder Fettstoffwechselstörungen haben. Zunächst behandeln wir deshalb die Ursachen.

Gehtraining und Gymnastik sind sehr hilfreich. Durch das regelmäßige Training, kann man erreichen, dass sich neue Gefäße um das verengte Gefäß bilden. Es kommt dann wieder mehr Blut in die Beinmuskulatur. Wir ermitteln die Strecke, die der Patient schmerzfrei laufen kann. Im regelmäßigen Training sollte der Patient nicht bis zur Schmerzgrenze gehen sondern lieber öfters eine kleinere Stecken wählen.

Außerdem können Betroffene Medikamente bekommen, die die Anlagerung von Blutplättchen verhindern sollen und das Blut dünnflüssiger werden lässt. Kann keine Operation durchgeführt werden, bekommen Betroffene im 3. Stadium Medikamente verabreicht, die gefäßerweiternd wirken.


Bypass-Operation
Bei Verschluss von einer größeren Strecke, kann eine Bypass-Operation durchgeführt werden. Dabei werden eine Vene oder ein Kunststoffschlauch als Umleitung für das verengte Gefäß eingesetzt.

 

Gefäßaufdehnung
Über einen Zugang führen wir einen dünnen Schlauch (Katheter) in das verengte Gefäß. Der Katheter wird als Führungsdraht für einen Ballon verwendet, der bis zur verengten Stelle des Gefäßes geführt wird. Um das Gefäß wieder zu öffnen, wird der Ballon und somit die Verengung aufgeweitet. Zusätzlich kann eine Gefäßstütze an der aufgeweiteten Stelle platziert werden, die das Gefäß offen hält.

Operation
Zum Teil können wir Verkalkungen ausschälen und die Schlagader erweitern, indem wir einen dünnen Kunststoffstreifen einnähen. Die Operation kann in Vollnarkose, aber auch mit einer Regionalanästhesie durchgeführt werden.

 

Amputation
Nur wenn die Durchblutungsstörung so stark ist, dass eine Extremität abstirbt, wird amputiert.

 

 

Einem Gefäßverschluss können Sie vorbeugen, indem Sie die Risikofaktoren herausfinden und so gut es geht vermeiden.

Rauchen
Das größte Risiko ist das Rauchen. Für viele ist das Aufhören ein leidiges Thema. Dennoch sollen Sie es versuchen, die Schmerzen in den Beinen werden dadurch deutlich besser.

Krankheiten
Lassen Sie Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder einen erhöhten Cholesterinspiegel behandeln.

Ernährung
Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und meiden Nahrungsmittel mit Fettsäuren.

Gehtraining
Planen Sie ein tägliches Gehtraining in Ihren Tagesablauf ein. Sie können dadurch Ihre Gefäße stärken, es wirkt sich positiv auf eventuelles Übergewicht aus und verbessert dadurch erhöhte Diabeteswerte.

Schuhe und Strümpfe
Zum täglichen Gehtraining gehört gutes Schuhwerk. Achten Sie bei all Ihren Schuhen auf eine gute Verarbeitung, vorallem auf gut verarbeitete Innennähte, die nicht scheuern. Empfehlenswert sind flache Schuhe, die keine Druckstellen verursachen. Vermeiden Sie Kompressionsstrümpfe, sie verschlechtern die Durchblutung.

Fußpflege
Ganz wichtig ist die sorgfältige Fußpflege. Schauen Sie am besten täglich nach kleinen Verletzungen. Wenn Sie eine bemerken, gehen Sie unbedingt zum Arzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bypass-Operation: 1. Freilegen

 

2. Einnähen der Gefäßprothese

 

3. Fertigstellen der Anschlussstelle