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Klinik für AVG-chirurgie Biberach-Laupheim-Ochsenhausen |
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Diagnose
Therapie
Operation
Gefäßaufdehnung (Karotisangioplastie)
Therapie nach der OP
Vorsorge und Selbsthilfe |
Meist tritt die Erkrankung bei älteren
Menschen auf. Das heimtückische an der Stenose ist, dass man sie erst spät
bemerkt. Es treten vorübergehende Durchblutungsstörungen im Gehirn auf, die
Sie unbedingt ernst nehmen sollten. Es handelt sich dabei um Sehstörungen,
Sprachstörungen oder Lähmungen von Armen oder Beinen, die sich nach einer
Weile wieder zurückbilden aber unbedingt medizinisch abgeklärt werden
sollten. Denn oft sind das Vorboten eines Schlaganfalls.
Gefäße durch Kontrastmittel dargestellt werden. Bei beiden Untersuchungen lassen sich Verkalkungen und Engstellen der Halsgefäße feststellen.
Zunächst behandeln wir die Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte. Außerdem bekommen die Betroffenen Medikamente, welche die Anlagerung von Blutplättchen verhindern. Neben dieser Behandlung stehen noch zwei Verfahren zur Verfügung: Eine Verengung kann operiert oder über einen Katheter geweitet werden.
Die Operation kann in Vollnarkose, aber auch
mit einer Regionalanästhesie durchgeführt werden. Grundsätzlich gilt, dass
mit steigendem Verengungsgrad der Arterie der Nutzen einer Operation
zunimmt.
1. Bei der Operation der inneren Halsschlagader wird nach Freilegung und Ausklemmen die Schlagader längs eröffnet.
2. Um eine ausreichende Durchblutung des Gehirns während der Ausklemmphase zu gewährleisten wird eine künstliche Verbindung (Shunt) angelegt, dabei wird ein Silikonröhrchen oberhalb und unterhalb der Eröffnung der Schlagader eingebracht.
3. Es erfolgt das Ausschälen der Wandablagerungen und Verkrustungen, die Gefäßinnenfläche wird geglättet.
4. Abschließend wird zur Erweiterung der Schlagader ein dünner Kunststoffstreifen eingenäht.
Nach Desinfektion und örtlicher Betäubung der
Vene/Arterie im Leistenbereich, punktieren wir die Stelle. Über diesen
Zugang führen wir einen dünnen Schlauch (Katheter) in das verengte Gefäß.
Der Katheter wird als Führungsdraht für einen Ballon verwendet, der bis zur
verengten Stelle des Gefäßes geführt wird. Um das Gefäß wieder zu öffnen,
wird der Ballon und somit die Verengung aufgeweitet. Zusätzlich kann eine
gitterförmige Gefäßstütze (Stent) an der aufgeweiteten Stelle platziert werden, der
das Gefäß offen hält. Nach der Untersuchung wird ein Druckverband an der
Punktionsstelle angelegt, der ca. 12 bis 24 Stunden bleiben soll. Die
Karotisangioplastie mit Stenting ist im Moment im Gegensatz zur Operation
noch kein Routineverfahren. der Gefäßverkalkung verringern. Das Risiko einer Verengung der Halsschlagader betrifft besonders Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Das Erbgut spielt eine große Rolle. Wer in
seiner Familie Fälle von Gefäßverengungen
kennt, sollte besonders wachsam sein. Weitere Risikofaktoren sind
· Übergewicht
· Diabetes-Erkrankung |
Diagnose
Operation
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