Klinik für AVG-chirurgie

medizinische Klinik

 

 

 

 

 

Wer ist gefährdet?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symptome

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darmspiegelung

 

 

Laparoskopische
Operation



















 

 

 

Offene Operation





























Zusammenarbeit


 

 

Selbsthilfegruppe

 

 

 

 

Vorsorge


















Ernährung
 

Die genauen Ursachen für Darmkrebs sind unbekannt. Nach Forschungsergebnissen haben aber Menschen mit diesen Risikofaktoren häufiger Darmkrebs
 


· vererbbare Darmpolypen

· langjährige chronische Darmerkrankungen
· Personen, die schon einmal einen bösartigen

  Darmtumor hatten
· Bewegungsmangel, Übergewicht
· langjähriger Alkohol- und Nikotinkonsum
· viel Fleisch und tierische Fette

· wenig Obst, Gemüse und Vollkornprodukte
· Darmkrebs in der Familie

Darmkrebs wird sehr oft zu spät erkannt - deshalb sollten Sie nicht auf Symptome warten sondern Risikofaktoren erkennen

und Vorsorgeuntersuchungen nutzen. Die Erkrankung beginnt meist schleichend und mit unterschiedlichen Symptomen wie

· Blut im Stuhl
· krampfartige Bauchschmerzen
· veränderte Stuhlgewohnheiten mal Durchfall dann

  wieder Verstopfung
· Gewichtsverlust und Kräfteverfall
· Blässe und Blutarmut
· Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit

 

Zur Diagnose machen die Ärzte unserer Medizinischen Klinik

eine komplette Dickdarmspiegelung. Mehr dazu lesen...

 

Darmpolypen, die bei einer Darmspiegelung nicht abtragbar sind, können wir durch minimalinvasive Operation (Schlüsselloch-operation) entfernen. Darmkrebs kann nur durch eine operative Entfernung dauerhaft geheilt werden. Im Frühstadium liegt die Heilungschance bei bis zu 90%. Wenn Darmkrebs in frühen Tumorstadien vorliegt, können wir den Tumor ebenfalls durch eine minimalinvasive Operation behandeln.

Es sind dabei nur sehr kleine Hautschnitte erforderlich. Die Bauchhöhle wird mit Kohlendioxid aufgefüllt. Über eine Optik wird das Bild auf große Monitore im OP übertragen, so dass die Operateure eine optimale Sicht haben. Wir sind diesbezüglich sowohl technisch als auch personell bestens ausgestattet.

Vorteile
· Kleinere Narben, kosmetische Vorteile
· Weniger Schmerzen
· Weniger Blutverlust
· Weniger Verwachsungen
· Kürzerer Klinikaufenthalt
· Schnellere Wiedererlangung der körperlichen Fitness
· Schnellere Wiedereingliederung in das Berufsleben
· Schnellere Möglichkeit, Sport zu treiben
 

Bei fortgeschrittenem Darmkrebs erfolgt die Operation in konventioneller Operationstechnik mit Schnitt. Sie werden als Patient von ihrem Hausarzt zunächst in unserer Ambulanz zur OP-Planung mit Aufklärung und zum Narkosegespräch vorgestellt.

Operationstechnik
Bösartige Tumore (Karzinomen) im Enddarm entfernen wir mit

der sogenannten totalen mesorektalen Exzision. Durch einen Schnitt im Unterbauch entfernen wir einen Teil des Darms und das umliegende Fett- und Bindegewebe. Mit dieser Technik wird die Rückfallgefahr deutlich gesenkt. Die Anlage eines künstlichen Darmausgangs ist nur in seltenen Situationen erforderlich. Bei einem Teil der Patienten liegt bereits eine Tumorabsiedlung (Metastasen) in der Leber vor. Je nach Ausdehnung und Lage der Metastasen ist eine operative Entfernung in Kombination mit einer Chemotherapie sinnvoll.

Bei einer Darmkrebsoperationen sind Sie etwa 10 Tage in der Klinik. Im Anschluss daran ist in Abhängigkeit von der Tumorausdehnung und vom Ergebnis der Gewebeuntersuchung noch eine Chemotherapie und eventuell auch eine Bestrahlung erforderlich, die wir auch an der Kreisklinik Biberach anbieten.


Fast-Track-Konzept
In unserer Klinik kommen sogenannte Fast-Track-Konzepte zur Anwendung. Wir legen dabei besonderen Wert auf Schmerz-freiheit, rasche Mobilisierung und einen zügigen und reibungslosen Heilungsverlauf nach der Operation.

 

Sie werden in unserer Klinik betreut von einem kompetenten Team aus Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Schmerztherapeuten sowie von einer sehr fürsorglichen Pflege.

 

Außerdem veranstaltet die Selbsthilfegruppe ILCO e. V., Gruppe Biberach an jedem dritten Donnerstag im Monat ein Treffen für Menschen mit Darmkrebs oder Stomaträger in der Kreisklinik Biberach, Speisesaal, 07351 575756. Mehr dazu hier...


Entscheidend für die Früherkennung ist die Darmkrebsvorsorge. Dabei gibt es verschiedene Verfahren wie die Untersuchung des Mastdarms und einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl.

 

Beim Nachweis von Blut im Stuhl sollten Sie unbedingt eine Dickdarmspiegelung durchführen lassen. Die Heilungschancen bei Dickdarmkrebs sind sehr gut. Durch konsequente endoskopische Polypabtragung lässt sich die Erkrankungshäufigkeit um 70 bis 90% senken. Der Gesetzgeber hat die Früherkennungsuntersuchungen für Darmkrebs folgendermaßen geregelt:

· Von 50. bis 55. haben Sie Anspruch auf einen

  Test auf Blut im Stuhl
· Ab 56. können Sie eine Dickdarmspiegelung

  durchführen lassen
· Angebot einer zweiten Dickdarmspiegelung 10 Jahre

  nach der ersten
 

Ändern Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten, dann können Sie Ihr Darmkrebsrisiko entscheidend vermindern. Wie? Sie sollten Sie mehr Ballaststoffe, Obst und Gemüse zu sich nehmen. Wichtig ist auch regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht und der Verzicht auf Zigaretten. Übergewicht, der Verzehr von Fleisch und Fett erhöhen das Darmkrebsrisiko. Es ist aber nicht jede Art von Fett ungünstig. Beispielsweise wirken Omega-3-Fettsäuren und die in Schaffleisch vorkommende Linolsäure hemmend auf die Entstehung von Dickdarmkrebs.
 

 

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Häufige Patientenfragen...

beantwortet von PD Dr. v. Tirpitz

 

 

 

Laparoskopische Operation 1:

Unterhalb vom Nabel führen wir eine spezielle Nadel ein, über diese füllen wir Kohlendioxid in den Bauchraum.
 

 

Laparoskopische Operation 2: Während der Bauchspiegelung können wir das Bauchinnere über einen Monitor betrachten.
 

 


Laparoskopische Operation 3:

Die Wunddrainage wird ein paar

Tage nach der OP entfernt.

 

 

Offene Operation