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Belegarzt
Dr. med. Hubert Elser
Facharzt für Nuklearmedizin
Sprechzeiten
08.00-12.00
Uhr Mo, Di, Mi, Do
13.00-16.00 Uhr
Kontakt
Praxis in der Kreisklinik
Ziegelhausstraße 50
88400 Biberach
Telefon 07351
55-1362
Telefax 07351 55-1367
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Die aktuelle Diagnostik in der Nuklearmedizin
umfasst alle konventionellen Verfahren mit Ausnahme der
Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Therapeutisch führen wir
Radio--jodtherapien zur Behandlung von Überfunktionen der Schilddrüse und im
Rahmen von Tumorbehandlungen bei differenzierten Schilddrüsenkarzinomen
durch. Daneben gehören Gelenkbehandlungen bei entzündlichen oder
degenerativen Gelenkerkrankungen (Radiosynoviorthesen) zur Routine.
Das Team umfasst aktuell einen Arzt
und fünf Arzthelferinnen. Die Betreuung der Therapiestation übernimmt das
Pflegepersonal der Station Innere 7.
Neben der ambulanten Diagnostik von rund 4.000 Patienten werden ca.
300 Patienten im Jahr stationär in der Kreisklinik Biberach behandelt.
Außerdem werden auch die Patienten der Kreiskliniken des Landkreises und der
Rheumaklinik Bad Buchau betreut.
Entwicklung: Die Nuklearmedizin begann in der Kreisklinik mit dem
Eintritt des internistischen Chefarztes Dr. Schrewe im September 1970.
Anfangs waren Funktionsuntersuchungen von Leber, Knochen und Schilddrüse
möglich, als Bestandteil der Inneren Medizin. Auch abdominale
Blutungsquellen, so genannte Meckel-Divertikel, konnten jetzt lokalisiert
werden. Zeitnah zur nuklearmedizinischen Diagnostik wurde bereits früh ein
Therapiezimmer eingerichtet, in dem Patienten mit Schilddrüsenüberfunktionen
im Rahmen der Radiojodtherapie behandelt werden.
Seit Januar 1998 führt Dr. Hubert Elser die Nuklearmedizin als Praxis
an der Kreisklinik. Er ist Facharzt für Nuklearmedizin und kam von der
Universitätsklinik Heidelberg; hier war er zuvor lange Jahre als Oberarzt
tätig. Ab 1. April 1998 übernahm Dr. Elser die nuklearmedizinischen Betten
als Belegarzt. Damit gingen verschiedene Erweiterungen einher, wie die des
diagnostischen Bereichs um Räume für eine zweite Gammakamera (1999), die des
Wartezimmerbereichs und die der Bettenstation (2004). Dabei vergrößerte die
Abteilung auch die Kapazität der Abklinganlage für radioaktive Abwässer.
Die nuklearmedizinische Praxis ist Kooperationspartner des Brust-Zentrums
Donau-Riss. Wir besitzen die Zertifizierung der Deutschen
Krebsgesellschaft für die Behandlung von Brust-krebspatienten im Bereich
Nuklearmedizin.
Gefragte Therapie: Aufgrund einer sehr starken Nachfrage nach
Radiojodtherapien konnten wir die Zimmer mit Zustimmung des
Regierungspräsidiums Tübingen erweitern. Mit einer neuen, erweiterten
Umgangsgenehmigung sind fortan auch Hochdosistherapien möglich. Diese sind
insbesondere für die Behandlung von Schilddrüsenkarzinompatienten notwendig.
Der Einzugsbereich: Ein bisheriger
Höhepunkt war die Ausrichtung des Jahreskongresses der Südwestdeutschen
Gesellschaft für Nuklearmedizin im November 2005. Dadurch stieg auch der
Bekanntheitsgrad der Abteilung, sodass der Einzugsbereich für die Patienten
heute weit über den Grenzen des Landkreises liegt.
Es besteht die
Weiterbildungsermächtigung für Schilddrüsensonographie; die
Weiterbildung für die nuklearmedizinische Weiterbildung ist beantragt. |
Schwerpunkte

Ambulante Diagnostik
und Therapie

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